Gottesdienst zum Nachlesen

Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias  16. Januar 2022  Friedenskirche Stadtbergen 
 
Predigt und Liturgie: Pfr. Adam Weiner, Lektorendienst: Ilona Karsten, Mesnerdienst: Erika Hendel 
 
Orgelvorspiel 
 
Begrüßung 
 
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 
Der Herr sei mit euch. G: Und mit deinem Geist 
Geheimnis des Glaubens. Dieses feiern wir - immer noch  - in der Weihnachtszeit. Und jeden Sonntag. 
Geheimnis, durch das uns Gott näher kommt und nicht verborgen bleibt. Dass wir ihm vertrauen können 
und alles von ihm erwarten dürfen, was uns leben hilft. Ein Licht auf unserem, von dem wir nun singen 
wollen:   
 
Lied  Wie schön leuchtet der Morgenstern  EG 70,1-3 
 
Confiteor 
 
Sobald wir uns von dem Licht abwenden, greift die Finsternis nach uns. Und will uns für sich einnehmen. 
Allzu oft erliegen wir der Versuchung und bleiben von Gott abgewandt: Im Vertrauten, Gewohnten, 
Ausweglosen. Da kommen wir allein nicht davon, sondern brauchen ihn, der selbst unser Licht ist. Darum 
sprechen wir: 
G: Der allmächtige Gott erbarme sich unser, vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Amen 
Der barmherzige Gott hat sich unser erbarmt. Jesus Christus ist für uns in die Welt gekommen, gestorben 
und auferstanden. Um seinetwillen vergibt uns Gott und macht uns zu seinen Kindern. Wer glaubt und 
getauft wird, wird selig werden.  
 
Psalm 98  Singt dem Herrn ein neues Lied  EG 801.2 
 
Kyrie und Gloria 
 
Glorialied  Ich lobe meinen Gott  EG 272 
 
Tagesgebet 
 
Barmherziger Gott, in deinem Sohn erkennen wir dich in deiner Liebe und öffnen wir unsere Herzen für 
dich, der du uns gnädig und nahe sein willst. Mach uns empfänglich, für das Geheimnis des Glaubens, das du 
für uns aufschließt und zugänglich machst. Durch deinen Heiligen Geist, der uns in die Wahrheit führt. Amen. 
 
Lesung aus dem Evangelium nach Johannes, Kap 2 
 
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. 2 Jesus aber und 
seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. 3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: 
Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist 
noch nicht gekommen. 5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 6 Es standen aber 
dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei 
Maße. 7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 8 Und er 
spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm. 9 Als aber der 
Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener 
aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu 
ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den 
guten Wein bis jetzt zurückgehalten. 11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in 
Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn. 
 
Glaubensbekenntnis 
 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. 
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen  in  das  Reich  des  Todes,  am  dritten  Tage  auferstanden  von  den  Toten,  aufgefahren  in  den 
Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die   
Lebenden und die Toten. 
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der 
Sünden, Auferstehung der Toten und das Ewige Leben.  
 
Lied  Der Mond ist aufgegangen EG 482,1-7
 
Predigttext aus dem 1.Korintherbrief, Kap. 2,1-10 
 
1 Auch ich, meine Brüder und Schwestern, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder 
hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu predigen. 2 Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu 
wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. 3 Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht 
und mit großem Zittern; 4 und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten 
der Weisheit, sondern im Erweis des Geistes und der Kraft, 5 auf dass euer Glaube nicht stehe auf 
Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.6 Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; 
doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. 7 Sondern 
wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller 
Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die 
erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9 Sondern wir reden, wie 
geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines 
Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« 10 Uns aber hat es Gott 
offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes. 
 
Predigt 
 
Liebe Gemeinde, 
sicher haben sie sich gerade über das Lied gewundert. das wir gerade gesungen haben. Es ist doch gar nicht 
Abend oder Nacht. Der Mond scheint gar nicht. Oder eigentlich doch, aber nicht für uns. Komisch. Davon 
ist doch im Lied selbst die Rede: „Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund 
und schön“, hieß es da… Und überhaupt: Es ist kurz nach Epiphanias, dem Erscheinungsfest und eigentlichen 
Weihnachtsfest der Ostkirchen. Also eigentlich noch Weihnachtszeit. Stern-Zeit sozusagen. Der Mond 
kommt da nirgends vor. „So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht 
sehn.“ Schreibt Matthias Claudius 1779, 10 Jahre vor der Französischen Revolution, die ein Kind der 
Aufklärung sein wollte. Die wiederum begann, wie mit dem Alten Adel, so auch mit hergebrachten 
Gewissheiten kurzen Prozess zu machen und auch den Glauben schwer erschüttert hat und bis heute 
erschüttert.  
„Als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu 
predigen… Und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten der Weisheit,
… auf dass euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.“ Schreibt Paulus an 
die Korinther. Als ich einer Konfirmandin einmal das Wort aus Sprüche 3: „Verlass dich auf den HERRN von 
ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand“ als Beispiel für einen Konfirmandenspruch 
vorgelegt habe, war die vollkommen entrüstet und hat, wie aus der Pistole geschossen gekontert: „Aber 
man muss vernünftig bleiben!“  
Ja, das muss man und das merken wir zur Zeit ja ganz stark. Wenn wir uns auf unsere vernunftorientierten 
Mediziner nicht verlassen könnten, dann wären wir in den vergangenen zwei Jahren schon längst verloren 
gewesen. Manche mussten es ja ausprobieren und probieren es noch immer aus, ob es nicht auch ohne 
Verstand und statt dessen mit Aluhut geht.  Und trotzdem ist auch die Vernunft fehlbar. Nicht zuletzt 
deshalb muss Matthias Claudius zu dem Bild mit dem Mond greifen, der nur halb zu sehen ist und doch in 
Wirklichkeit rund und schön. Vielleicht hat das damit etwas zu tun, dass es in Sprüche 3,5 um das Gegenüber 
von Verstand und Herz geht und nicht um den Gegensatz von Vernunft und Unverstand. Um einen anderen 
Blickwinkel also. Genauso, wie es im englischen Sprachgebrauch das Gegenüber von sky und heaven gibt. 
Beides heißt im Deutschen „Himmel“ Und doch kennen wir die unterschiedlichen Bedeutungen, die dieses 
eine Wort haben kann: „Himmel" als der Raum, in dem sich die Vögel und die Flugzeuge bewegen und 
„Himmel“, in dem die Engel ihre Flügel schlagen und der die Sphäre Gottes ist. Vielleicht sollten wir auch 
zwischen Luftraum und Himmel unterscheiden, wie die Briten und Amerikaner.  
Paulus nimmt ja auch das Wort „Geheimnis“ in den Mund. Hat dieses Wort nicht bei uns schon ein wenig 
den Geruch des Zweifelhaften bekommen? Und gerade bei uns Protestanten. Aufgeklärten Protestanten wie 
ich - durchaus überzeugt davon - sagen würde. Die Katholiken sprechen aber viel unbefangener vom 
Geheimnis Gottes, habe ich den Eindruck. Und da haben sie doch recht. Gott wird uns bei aller - zurecht 
betonten - Zuwendung zu uns Menschen, doch auch immer ein Geheimnis, wenn nicht sogar ein Rätsel 
bleiben. „Die Verzauberung der Welt“ heißt ein Buchtitel eines - wohlgemerkt protestantischen - 
Theologen, der unter diesem Segel durch die Kirchengeschichte führt. Und so war es doch von Anfang an. 
Wie kann das denn sein und wie soll ich mir vorstellen, dass Gott gleichzeitig ein Mensch und Gott sein kann. 
Allein schon die Formulierung macht einen schwindeln. Und dann noch dazu ein Kind, in Windeln gewickelt 
und in einer Krippe liegend. Von einer Jungfrau durch das Einwirken des Geistes Gottes zur Welt gebracht. 
Am Ende gekreuzigt, begraben und nach drei Tagen auferstanden, gesehen, aber nicht erkannt von seinen 
engsten Begleitern. Ausschließlich für das Herz verständlich, dem Verstand nur unzureichend zu erklären. 
„In, mit und unter“ Brot und Wein in unserer Mitte jedesmal gegenwärtig, wenn wir ihn anrufen. Eine 
Erklärung ist diese Lösung von Martin Luther nicht, eher ein drum herum reden. Weil uns die Worte fehlen. 
Und so weiter: „Geheimnis des Glaubens.“ 
Wir müssen erst mal kapitulieren, als Menschen und auch mit dem  Verstand.  „Wir stolzen Menschenkinder, 
sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und 
kommen weiter von dem Ziel.“ Kurz zurück zu unserer Konfirmandin: Natürlich hat sie recht. Verstand und 
Vernunft sind unverzichtbar. Und gottgegeben. Also nutzen wir sie. Für Medizin und Technik und für alles, 
was das Leben erleichtert und die Schöpfung schont - auch für unser Zusammenleben, das entspannter sein 
könnte und friedvoller und gerechter. Bleiben wir also bei unseren Leisten und überschätzen wir uns nicht. 
Bemühen wir uns weniger verbissen, bei allem guten Willen am Ende doch „weiter von dem Ziel zu 
kommen“, wie Matthias Claudius schreibt. Sondern reden wir „von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis 
verborgen ist“, wie es Paulus den Korinthern ans Herz legt. Wie gesagt, es ist noch Weihnachtszeit, aber es 
trennt uns auch nicht mehr viel von der Passionszeit, die bald beginnt uns das Leiden Christi bedenken heißt. 
Und wie wir in der letztjährigen Predigtreihe gehört haben, hat es Johann Sebastian Bach ja tatsächlich 
geschafft, weihnachtliche und karfreitägliche Gedanken musikalisch aufs innigste miteinander zu 
verschränken: „Wie soll ich dich empfangen und wie begegn’ ich dir“ gesungen nach der Melodie von „O 
Haupt voll Blut und Wunden.“ Deswegen habe ich auch ein Passionslied in unseren Gottesdienst am zweiten 
Sonntag nach Epiphanias eingebaut. Wir werden einige Verse daraus  nach der Predigt miteinander singen.  
„Seh ich dein Kreuz den Klugen dieser Erden, ein Ärgernis und eine Torheit werden: So sei’s doch mir, trotz 
allen frechen Spottes, die Weisheit Gottes.“… „Wir reden von der Weisheit Gottes, die kein Herrscher 
dieser Welt erkannt hat… sonst hätten sie ihn nicht gekreuzigt… Uns aber, die wir Gott lieben, hat es Gott 
offenbart“, schreibt Paulus nach Korinth. Die Geschichte Gottes mit uns ist auf Golgatha alles andere, als  
schief gegangen, obwohl es nach allen Regeln der menschlichen Vernunft und nach dem Kalkül der damals 
Herrschenden ganz so aussieht. Was wir uns genausowenig erklären können, wie das Kind in der Krippe, ist 
der Auferstandene den auch seine Jüngerinnen und Jünger als ganz neuen, aber trotzdem 
wiedererkennbaren Menschen wahrnehmen, nachdem er sich ihnen zu erkennen gegeben hat, sich 
offenbart hat. Den müssen, nein, den dürfen wir Gott so abnehmen, wie er ihn uns gezeigt hat. Ohne 
Abstriche. Mit aller uns zu Gebote stehenden Zuversicht und unverrückbarer Hoffnung. Und auch und 
gerade, trotz aller Zweifel, die die menschliche Vernunft auch den Glaubenden immer wieder aufdrängt, 
weil sie nichts anderes kennt, als das, was vor Augen ist.  „Ich hielt es aber für richtig, unter euch nichts zu 
wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten“, sagt Paulus seiner Gemeinde. Den Gekreuzigten, 
den der Auferstandene ja nicht einfach hinter sich lässt. So wenig wir die, die wir einmal hier auf dieser Welt 
gewesen sein werden, mit unserer Auferstehung auch nicht einfach hinter uns lassen - sondern den Teil in 
uns, der Gott liebt und ihm vertraut, mit nach Hause nehmen dürfen. So, wie die Kerze, die wir am 
Osterfeuer entzündet haben, nicht ohne uns zuzurufen: er ist wahrhaftig auferstanden. Und diese Zuversicht 
und Hoffnung sollte auch im Hier und jetzt etwas freisetzen, was alle Ängste, die uns besetzen, verhindern 
wollen. Davon wollen wir nun singen: Dass wir von tiefer und unzerstörbarer Freude erfüllt werden, wie die 
Gäste auf der Hochzeit zu Kana, als Jesus ihnen mit dem Wein aushilft, der das Herz erfreut und aufschließt 
für die Wunder, die Gott tut. Dass es uns gelingt, in der Welt nach Gottes Willen und Gebot zu leben. Dass 
wir Hass nicht mit gleichem Hass beantworten, sondern sich in der Liebe totlaufen lassen, dass wir inneren 
Frieden finden und nach außen friedvoll leben. Das verleihe uns das Kind in der Krippe und der Gekreuzigte 
und Auferstandene, Gott von Gott, Licht vom Licht, zu unserem Heil vom Himmel gekommen, wie es im 
Glaubensbekenntnis der östlichen Kirchen heißt. Amen.  
 
Lied  Seh ich dein Kreuz…  EG 91,5-9 
 
Abkündigungen 
 
Liedvers  Wann endlich, Herr…  EG 91,10 
 
Dank und Fürbitten 
 
Im Grau dieser Tage scheint dein Licht auf, Jesus Christus. 
In den Sorgen dieser Tage bist du gegenwärtig. 
In den Widersprüchen dieser Zeit finden wir bei dir Klarheit. 
Vor dir dürfen wir verwirrt sein, 
du hast Platz für unsere Sorge und unsere Angst.  
Jesus Christus. Wir bitten dich: 
Scheine auf mit deinem Licht.  
Scheine in diese Welt und in die Herzen der Mächtigen. 
Leite ihre Gedanken und Pläne, damit sie den Frieden suchen. 
Scheine in diese Welt und wandele die Herzen der Gewaltherrscher. 
Bekehre sie zum Respekt vor dem Leben, damit die Bedrohten aufatmen 
und die Gefangenen frei werden. 
Jesus Christus. Wir bitten dich: 
Scheine auf mit deinem Licht.  
Scheine in diese Welt und in die Krankenzimmer.  
Heile und rette, damit die Schmerzen enden und die Freude am Leben zurückkehrt. 
Scheine in diese Welt und tröste die Trauernden. 
Segne ihre Erinnerungen und gib ihnen Halt, damit die Tränen versiegen und die Liebe siegt. 
Jesus Christus. Wir bitten dich: 
Scheine auf mit deinem Licht.  
Scheine in diese Welt und in die Häuser der Weisen.  
Sprich durch die Klugen,damit ihre Einsichten das Leben besser machen, 
damit der Hunger besiegt wird, die Schöpfung auflebt, 
damit die Streitenden aufeinander hören, damit Versöhnung geschieht. 
Jesus Christus. Wir bitten dich: 
Scheine auf mit deinem Licht.  
Scheine in diese Welt und in deine Gemeinde. 
Sprich zu uns und zu allen, die zu uns gehören, damit wir dein Glück fassen. 
Jesus Christus. Wir bitten dich: 
Segne uns und diese Welt. Scheine heute auf mit deinem Licht und alle Tage, die noch kommen. 
Amen. 
 
Vaterunser 
 
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im 
Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir 
vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. In Ewigkeit. Amen. 
 
Lied  O Jesu Christe, wahres Licht  EG 72,1-3 
 
Segen 
 
Und der Herr segne euch und behüte euch.  
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. 
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. 
 
Orgelnachspiel